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Verschieben von Google Analytics Properties

Lange - sehr lange hat es gedauert, dass Google endlich die Möglichkeit geschaffen hat, Analytics Properties von einem Analytics-Konto in ein anderes zu verschieben. Properties waren bisher immer an ein Konto gebunden und so konnten viele Agenturen die die Properties direkt in deren Agenturkonten erzeugt hatten, diese z.B.: nicht an den Kunden übergeben. Was vor allem dann unsympathisch wurde, wenn der Kunde sich von der Webagentur getrennt hat. Die Daten konnten dann einfach nicht mitübernommen werden und ein neuer Analysezyklus musste gestartet werden. Das wiederum hat die Vergleichbarkeit zwischen Zeiträumen unnütz erschwert.

Jetzt also gibt es die Transfermöglichkeit und das Handling ist mehr als einfach:

Das Google-Konto welches den Transfer vom ALTEN in das NEUE Konto durchführt, muss in beiden Konten Administrator sein!Das NEUE Google-Analytics-Konto muss mindestens 24 Stunden aktiv sein! Versucht man es mit einem jüngeren Konto, so kommt der kryptische Fehler "INTERNER FEH…
Letzte Posts

Apple iCloud Fotostream zeigt bereits gelöschte Bilder

Nachdem ich jetzt selber (gefühlt) ewig nach einer Lösung gesucht habe und ich jetzt mehr durch Zufall einen Trick rausgefunden habe, hier die Lösung für alle die vor dem selben Problem stehen bzw. sich wundern, warum nicht mehr Personen dieses Problem schon angefragt haben.

IST-Zustand:
Als macifizierter Mensch verwende ich seit Jahren privat wie beruflich unterschiedliche Apple-Geräte (MAC, iPhone, iPad, Apple TV uä.). So schätze ich vor allem die Unterstützung durch die iCloud für Kontakte, Kalender uvm. Auch der Fotostream gehört zu den angenehmen Nebenerscheinungen, vor allem wenn auf einem Gerät ein Bild geschossen wird und dieses wenig später auf allen anderen Geräten sichtbar wird - selbiges gilt für das Löschen!
Dabei ist mir aber in speziellen Situationen etwas Komisches aufgefallen. Es verschwinden zwar die gelöschten Bilder in der Foto-App-Anzeige bei iPhone oder iPad, aber wenn sich zum Beispiel der Bildschirmschoner des Apple TV aktiviert oder ich am iPhone von einer x-be…

Pluralismus ist für alle da!

Ich habe vor einigen Wochen öffentlich damit begonnen mich über die populistischen Unzulänglichkeiten der aktuellen politischen Strukturen zu echauffieren. Heute an meinem Namenstag möchte ich einen radikalen Denkansatz aufs Tapet bringen: wer sagt eigentlich, dass wir unsere Politiker wählen müssen?

Alle 2 bis 3 Jahre werde ich zu den unterschiedlichen Anlässen von den verschiedenen wahlwerbenden Parteien zu den Urnen motiviert. Manchmal wähle ich Parteien, ansonsten wähle ich von Parteien aufgerufene Personen (Bundespräsident, Bürgermeister, Vorzugsstimmen). Manche Gremien kann ich in Österreich gar nicht wählen: Bundesrat, Bezirks- und Ministerial-Beamte, Diplomaten, Richter, oberste Polizeiorgane, Schulaufsichtsbehörden, Sozialversicherungsvorstände usw. diese werden von politischen Parteien ernannt oder werden innerorganisatorisch nachbesetzt, obwohl sie einen immensen Einfluss auf mein Leben haben.
Mir als Wähler wird vorgegaukelt, dass ich mit meiner Stimme demokratischen Einfl…

Stadt-Land-Heimat

In der Analyse der letzten Wahlen stellt man fest, dass sich scheinbar unter dem Radar der Medien und abseits der aggressiven, nationalistischen und oftmals rassistischen Rhetorik der populistischen Trickpolitiker noch weitere Situationen ergeben haben. Es folgen die für mich 10 wichtigsten Punkte warum Populismus auf fruchtbaren Boden fällt und wie bzw. warum sich unser Wahlverhalten verändert hat: Stadt-Land-Gefälle: Es gibt eine noch nie da gewesene Abwanderung von jungen Menschen vom Land in die Städte. Dadurch entsteht am Land eine Überalterung. Die oftmals durchaus wohlhabenden Eltern bleiben in deren Häusern allein zurück. Die Infrastruktur (Schulen, Geschäfte, Restaurants, öffentlicher Verkehr, Schwimmbäder usw.) am Land reduziert sich. Das Bildungs- oder auch Kulturangebot sinkt- dadurch haben die Menschen am Land das Gefühl zu verlieren. Die Wahlergebnisse in den Städten sind liberal/links - die am Land daher mehrheitlich nationalistisch/konservativ.
Neben der Zuwanderung der …

Demokratie ist kein Ponyhof ...

Weltweit erleben wir gerade ein politisches Phänomen, von dem ich persönlich eigentlich dachte, dass es schon überwunden wäre. Aber ich gebe zu, die Zeichen der Zeit entweder nicht erkannt oder (was ich eher befürchte) verdrängt zu haben. Ich spreche von den Orbans, den Kaczyńskis, den Erdogans, einer Tea-Party, den Wahren-Finnen oder der PEGIDA-Bewegung. Aber auch von Tzipras, Grillo und Podemos am linken Spektrum. Personen und Bewegungen die sich aus unterschiedlichen Voraussetzungen in deren Ländern in das politisch-demokratische Gefüge gedrängt haben. Zugegeben die eben erwähnten agieren auf globalen Nebenschauplätzen, doch in Summe und vor allem mit der Wahl von Trump zum zukünftigen US-Präsidenten und dem BREXIT sind die Populisten endgültig ins globale politische Zentrum gerückt. Dazu prognostiziere ich wenig verwunderlich in den kommenden Jahren weitere massive Erfolge der Nationalisten z.B. in Frankreich, den Niederlanden, in Deutschland und natürlich auch in Österreich: oder…

Digitale Arbeitslosigkeit 4.0

Anlass für meinen heutigen BLOG-Eintrag sind zwei gedruckte Artikel. Einmal vom 19.8.2016 in den Salzburger Nachrichten mit der Überschrift „Tourismusland sucht Personal“ und ein zweiter im Spiegel vom 3.9.2016 unter dem Titel „Mensch gegen Maschine". In den SN beklagt sich Tanja Schweiger (Direktorin im Hotel Übergossene Alm) sehr berechtigt über die aktuelle Mitarbeitersituation in der Hotellerie – genauer gesagt über die mangelnde Motivation junger Menschen in einem Hotel oder Restaurant zu arbeiten. Trotzdem inzwischen die Gehälter gestiegen, das Umfeld extrem aufgewertet wurde und vor allem die Arbeitszeiten sich zu Gunsten der Arbeitnehmer entwickelt haben, leiden die Hotels unter Personalnot. Viele Hotels haben in den letzten Jahren in Österreich einen immensen Aufschwung bekommen und viel in die Qualität investiert. Doch was bringt das schönste Hotel, wenn kein Koch das Essen kocht, kein Kellern das Essen bringt, kein Putzmädel das Zimmer reinigt, kein Masseur mich massi…

Von wegen Zukunftsforscher!

Am 29.10.2010 habe ich einen BLOG-Beitrag verfasst, wo ich eine Aussage des bekannten Zukunftsforschers Matthias Horx aufgegriffen habe. Dieser hatte im Jahre 2010 verlautbart, dass in 5 bis 6 Jahren FACEBOOK und andere Soziale Netze keinerlei Bedeutung mehr haben. Ich habe damals geschrieben, dass ich mir, weil ich an diese Aussage so gar nicht geglaubt habe, einen Eintrag in meinen Kalender mache, weil ich den Beweis antreten möchte, dass Horx Unrecht hatte!

"Zack" - kaum wartet man 5,5 Jahre, verfügt widererwarten noch über den selben Kalender - schon hat man die Möglichkeit sich an die gute alte Zeit zurückzuerinnern. Ich habe mir schon oft die Frage gestellt, ob eigentlich irgendwer mal die Zukunftsforscher für den Stifel den sie einmal in der Vergangenheit verzapft haben, in der eingetretenen Zukunft verantwortlich machen oder zumindest damit konfrontieren. Hiermit konfrontiere ich Hr.Horx mit seiner Aussage, denn Facebook ist natürlich noch da und andere soziale Netzw…